Ausbildungseinrichtungen
der Polizei und Rettungsdienste,aber auch Verkehrswachten,
Sachverständigenorganisationen, Automobilclubs und andere Institutionen für Ausbildung
und Prävention, setzen unsere Rettungssimulatoren zur Unterstützung der Ausbildung
und zum Training von Verhaltensweisen für den Rettungseinsatz ein.
Insbesondere soll dabei das Retten Verunglückter aus Fahrzeugen, die nach einem Unfall in
Kopf- oder Seitenlage verbleiben, demonstriert und trainiert werden. Dabei sollen die
übenden Personen die ungewöhnliche Lage gerade auch am eigenen Leibe erleben, um im
Ernstfall aufkommende Panik zu vermeiden und das vorher vermittelte, theoretische Wissen,
praktisch zu trainieren. Durch gezielte Griffe und Handlungen soll nicht nur die eigene
Befreiung, sondern auch das Retten fremder Personen aus verunglückten Fahrzeugen erlernt
werden. Die Vermeidung von Folgeverletzungen durch Absturz nach der Durchtrennung des
Sicherheitsgurtes und das Absichern des Bergungsweges beim Verlassen des Fahrzeuges, steht
dabei im Vordergrund.
Mobiler
oder stationärer Einsatz!
Der Rettungssimulator kann auch auf einen Trailer (auch geschlossen) montiert werden, um
an wechselnden Standorten arbeiten zu können. Der Rettungsimulator wird auf dem Anhänger
betrieben, so ist er als Attraktion für viele Veranstaltungen geeignet und durch eine
Person innerhalb von 15 Minuten einsatzbereit aufgebaut. Ein Stromanschluss von 230V
50Hz mit einem Anschlusswert von 2kVA, sowie einen ebenerdigen und befestigten Platz von
4x8m genügt.
Je nach Anwendung oder Ausbildungsziel erhalten Sie weitere
Funktionen, wie z.B. auf dem Foto oben dargestellt, eine Aufprallsimulation, bei der das
gesamte Fahrzeug während des Drehvorgangs nach vorne gekippt wird und durch einen
Aufschlag auf ein Hindernis ruckartig gestoppt wird. Auf Wunsch liefern wir auch Systeme
mit Airbag-Auslösung.
Rettungssimulatoren
aus eigener Produktion
Ein drehbar, gelagertes Originalfahrzeug wird in ein Gestell montiert und mittels
Motorantrieb in eine beliebige, vom Instruteur vorgebende Lage gedreht. Ebenso ist eine
Mehrfachdrehung (Mehrfachüberschlag) möglich. Die Verletzungsgefahr wird durch geeignete
Maßnahmen wie Schutzfolien auf den Scheiben, Kommunikationsverbindungen zwischen
Fahrzeugkabine und Ausbilder, sowie Abdeckung oder Demontage einzelner Komponenten
minimiert. Wir liefern Lösungen von Profis für Profis.
Verschiedene Lösungsvarianten im Angebot
Mit Hilfe von zwei umgreifenden Ringen (siehe oben), oder mit einem Schwenkrahmen (siehe
unten), werden die Fahrzeuge gedreht. Der Antrieb erfolgt mit einem Elektromotor. Die
Fahrzeuge können in eine beliebige Lage gedreht werden und verharren dort mit Hilfe einer
elektromechanischen Bremse. Somit kann ein Überschlag des Fahrzeuges simuliert werden, um
das Aussteigen oder Retten in jeder Position trainieren zu können.
Zusatzausstattungen Außensichtsimulation
Um die Ausbildung noch realistischer und intensiver zu gestalten, kann optional ein
Sichtsystem vor dem Simulator platziert werden. Wahlweise kann sowohl ein Grafik- als auch
ein Realbildsichtsystem (interaktives Videosystem) geliefert werden. Nach dem Start
der Simulationsfahrt, wird eine vom Instrukteur ausgewählte Strecke als Frontsicht vor
dem Simulator projiziert. So entsteht für die Trainierenden im Fahrzeug der
Eindruck, diese Strecke zu befahren. Bei Lenkbewegungen des Fahrers kann eine Rollbewegung
mit dem vorhandenen Drehsystem animiert werden. Dadurch werden Kräfte, die in der realen
Fahrt durch Fahrzeugneigung und Massenträgheit entstehen, simuliert. Bei zu schneller
Fahrt, Platzen eines Reifens oder schlechten Straßenbedingungen, wird ein Unfall
simuliert. Dazu wird das Fahrzeug gedreht und bleibt in Dach- oder Seitenlage stehen. Dann
muss die Rettung erfolgen. Die Entscheidung ob ein Unfall simuliert wird, kann der
Ausbilder ad hoc entscheiden und durch Knopfdruck am Handterminal auslösen,
oder das Programm erkennt eine leichtsinnige Fahraktion und führt die Drehung herbei. Der
Simulationsablauf wird durch akustische Einspielungen von Fahrzeugs- und
Umgebungsgeräuschen begleitet.
Eindrücken des Daches
Der Dachhimmel im Fahrzeug kann abgesenkt werden. Vom Handterminal aus, wird der Himmel im
Fahrzeug durch Elektromotoren nach unten gefahren. Der Innenraum verkleinert sich und es
entsteht der Eindruck, das Dach sei bei dem Überschlag eingedrückt worden. Der Hub der
Dachverstellung ist auf ca. 12 cm begrenzt.
Auslösung des Airbags
Auf Wunsch liefern wir auch Systeme mit Airbag-Funktion. Zu Beginn oder am Schluss des
Drehvorganges kann durch Knopfdruck die Auslösung erfolgen. Es handelt sich um einen
Pressluft-getriebenen Austritt einer Airbag-Nachbildung. Der Airbag ist wiederverwendbar.
Sicherheit Unsere Produkte erhalten die vorgeschriebenen Konformitätserklärungen
nach EU Maschinenrichtlinie sowie das CE -Zeichen. Je nach gesetzlichen Vorschrften,
Anwendung und Kundenwunsch, liefern wir weitere TÜV-Abnahmen und Zertifikate.
Fahrsimulatoren und
Flugsimulatoren der Extraklasse,